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Der zweite Krieg der Welten
Ein Interview mit Wilko Lennart

 

HJB News Extra
7. Januar 2017
 
Liebe Leser,

unsere Serie "Ren Dhark" ist seit Jahrzehnten ein Markenzeichen für abenteuerliche und spannende Science Fiction. Jetzt sind wir mit einer aufregenden neuen SF-Serie an den Start gegangen:

DER ZWEITE KRIEG DER WELTEN

Krieg der Welten? Richtig! Wir setzen den Klassiker von H. G. Wells fort.
Vor über einhundert Jahren griffen die Marsianer nach der Erde. Mit ihren dreibeinigen Kampfmaschinen wüteten sie in der Hauptstadt des Britischen Empire und versetzten die ganze Welt in Angst und Schrecken. Die Menschheit verdankte ihr Überleben nur der Natur, denn die irdischen Bakterien erwiesen sich für die Aliens als tödlich. H. G. Wells beschrieb die dramatischen Ereignisse in seinem Buch.
In den folgenden Jahrzehnten war die Gefahr noch allgegenwärtig und selbst eine harmlose Radiosendung konnte eine Massenpanik auslösen. Doch als die Menschen endlich in der Lage waren, Sonden zum Mars zu schicken, fanden sie dort keine Spuren von Leben. Sie begannen, sich in Sicherheit zu wiegen. In trügerischer Sicherheit.
Nur die B. X. A., eine kleine, kaum beachtete Regierungsorganisation, ist noch wachsam und für eine denkbare neue Invasion gewappnet. Als an mehreren abgelegenen Orten unerklärliche Phänomene auftreten, wird den Männern und Frauen der B. X. A. bewusst, dass der zweite Krieg der Welten längst begonnen hat. Diesmal sind die Marsianer besser vorbereitet – und die Menschheit steht vor ihrer größten Bewährungsprobe.

Zum Serienstart hat Tom Weinberg dem Autor Wilko Lennart einige Fragen gestellt.

Ihr Hansjoachim Bernt

"Krieg der Welten" ist einer der großen Klassiker der Science Fiction. Millionen von Menschen haben den Roman von H. G. Wells gelesen oder eine der Verfilmungen gesehen. Es gibt Berichte, nach denen das Radiohörspiel von Orson Welles in Amerika eine Massenpanik ausgelöst haben soll. Nun erscheint mit "Der zweite Krieg der Welten" sogar eine Romanserie. Was ist der Reiz dieser neuen Inkarnation des Phänomens?

Wilko Lennart:
Das Interessante an der Serie ist die Konfrontation der klassischen Tripods mit unserer modernen Welt. In Wells’ Roman sind die Menschen des ausgehenden 19. Jahrhunderts den Invasoren vom Mars hoffnungslos unterlegen und werden nur durch einen glücklichen Zufall gerettet. Seitdem haben sich Technik und Waffensysteme auf der Erde weiterentwickelt, und die Marsianer von damals hätten viel von ihrer Überlegenheit verloren. Wenn sie sich nicht ebenfalls weiterentwickelt hätten. Das war eine spannende Überlegung bei der Konzeption der Serie. Auf welchem technischen Stand treten sich die alten Gegner beim zweiten Mal gegenüber? Was haben sie durch die erste Invasion voneinander gelernt? Welche Tricks wenden sie an, um sich einen Vorteil zu verschaffen?
Ein weiterer Reiz ist das Serienformat an sich. Nicht von ungefähr stoßen Fernsehserien heutzutage auf größeres Interesse bei den Zuschauern als Kinofilme. Der große Entwurf der Geschichte lockt ebenso wie das Vergnügen, den handelnden Personen über einen längeren Zeitraum folgen zu können.
Die Invasion im engeren Sinne und deren Abwehr ist nur ein Teil des "Kriegs der Welten". Wir führen hier einen großartigen Klassiker der Science-Fiction-Literatur weiter, dessen Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

Was erwartet den Leser beim "zweiten Krieg der Welten"? Und muss er den ersten Krieg der Welten kennen? Setzt du die Handlung des Romans nahtlos fort oder erzählst du eine eigenständige Geschichte?

Wilko Lennart:
Für die Serie ist der Originalroman natürlich die Grundlage, aber seine Lektüre ist nicht notwendig. Natürlich werden Kenner von Wells’ Roman – oder der Verfilmung durch Steven Spielberg – einige Anspielungen erkennen, doch in den Bänden werden die früheren Geschehnisse immer dort thematisiert, wo es für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig ist.
Die Serie setzt die Handlung des Originals nicht nahtlos fort, sondern spielt in unserer Gegenwart. Doch in der Zeit dazwischen ist einiges geschehen. Nach der ersten Invasion gründete die britische Regierung eine Organisation, deren einzige Aufgabe darin bestand, eine weitere Invasion rechtzeitig zu erkennen und darauf vorbereitet zu sein. Und genau dies hat die B.X.A. in den letzten hundertzwanzig Jahren getan. Doch jetzt sind auch die Marsianer wesentlich besser vorbereitet.
Die neue Serie beschäftigt sich hauptsächlich damit, wie die Invasion weiter verläuft, denn dieses Mal vernichten nicht irdischen Bakterien die Marsianer. Wie werden sie versuchen, die Erde zu unterwerfen? Wie wird die Menschheit darauf reagieren? Wie läuft der Eroberungsfeldzug ab und welche Hürden wird es dabei geben? Hat die Menschheit überhaupt noch eine Chance? Die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass sie Stoff für unzählige Geschichten geben. Das macht die Serie so spannend und die Arbeit daran auch für mich selbst immer wieder überraschend.

In dem Roman von H. G. Wells kommen die Invasoren vom Mars. Heute wissen wir, dass es zwar Leben auf dem Mars geben könnte, der Planet aber nicht so lebensfreundlich ist, wie es Wells und seine Zeitgenossen erwartet haben. Wie geht die Serie mit diesem scheinbaren Widerspruch um? Wird es eine Erklärung dafür geben?

Wilko Lennart:
Sie waren immer dort. Sie sind es auch jetzt gerade, wir haben sie bloß noch nicht gefunden. Kleiner Scherz. Ich habe vor Jahren einen Cartoon gesehen, bei dem ein Marsianer das Foto einer leeren Landschaft vor die Kameralinse eines Marsrovers hält, während hinter ihm eine futuristische Stadt zu sehen ist. Ich will nicht zu viel verraten, aber dieser Cartoon war für die Konzeption und den weiteren Verlauf der Serie sehr inspirierend.
Es wird Erklärungen geben, aber nicht an dieser Stelle.

Was war für dich persönlich der Reiz an diesem Projekt?

Wilko Lennart:
Im Mittelpunkt meiner Geschichten stehen immer die Figuren, und wie sie mit Bedrohungen und Herausforderungen umgehen. Bei dieser Serie hatte ich die Möglichkeit, eine Gruppe besonderer Menschen zu erschaffen, die ihr ganzes Leben dem Kampf gegen eine außerirdische Bedrohung gewidmet haben. Es hat sehr viel Spaß gemacht, diese ganzen unterschiedlichen Charaktere zu entwickeln und sie ausrücken zu lassen. Jetzt müssen sie sich bewähren.

In den letzten Tagen erschienen unter dem Reihentitel "Der zweite Krieg der Welten" das Taschenbuch "Zone Eins" und die drei E-Books "Sie kommen!", "Landezone" und "Götterdämmerung". Bekommen die E-Book-Leser eine andere Serie?

Wilko Lennart:
Der Inhalt ist identisch. Die Serie erscheint monatlich als E-Book und vierteljährlich als Taschenbuch. In den Taschenbüchern werden immer drei E-Books zusammengefasst. Mit anderen Worten: "Zone Eins" enthält "Sie kommen!", "Landezone" und "Götterdämmerung".
Zum Start der Serie erscheinen die ersten drei E-Books und das erste Taschenbuch gleichzeitig. Ab Februar beginnt dann mit dem vierten E-Book die monatliche Erscheinungsweise.

Wer ist Wilko Lennart?

Wilko Lennart:
Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Sammelt man die wenigen Hinweise, die im Internet zu finden sind, handelt es sich bei ihm entweder um einen ehemaligen ESA-Mitarbeiter oder einen Comicbuchhändler oder ein untergetauchtes Special-Forces-Mitglied, das in einer Holzhütte im Odenwald haust. Andere Quellen unterstellen ihm enge Kontakte zu verschiedenen Verschwörungstheoretikern und der hiesigen Modellbauszene.
Gesichert scheint nur die Erkenntnis, dass er ein pathologischer Lügner ist, wenn es um seine eigene Person geht. Vertretbar ist wohl lediglich die Aussage: Er ist ein nicht mehr ganz junger Autor, der vor allem eines möchte: unterhalten. Und zwar gut.

Außerdem, und das dürfen wir verraten, schreibst du unter deinem Pseudonym Andreas Zwengel auch für "Ren Dhark".

Wilko Lennart:
Ja, Andreas Zwengel ist eines von mehreren Pseudonymen. Dieses wurde von meinen Eltern ausgewählt.

Deine neue Serie erzählt eine ganz andere Geschichte als "Ren Dhark", aber beide führen einen legendären SF-Klassiker fort. Ist "Der zweite Krieg der Welten" auch etwas für die Leser von "Ren Dhark" und "Perry Rhodan"?

Wilko Lennart:
Aber sicher. Wie bei "Ren Dhark" und "Perry Rhodan" geht es um die Begegnung der Menschheit mit exotischen außerirdischen Völkern und den Konflikten, die daraus entstehen können. Nur dass bei dieser Serie die Konzentration auf einem einzigen außerirdischen Volk liegt und dessen Beziehung zur Menschheit schon zu Beginn festliegt. "Der zweite Krieg der Welten" orientiert sich stark an modernen Hightech-Thrillern, aber in erster Linie geht es darum, eine spannende Abenteuergeschichte zu erzählen, die immer wieder neue Facetten offenbart.
Ich garantiere jede Menge Spannung und Action, überraschende Entwicklungen und Enthüllungen – und interessante Figuren. Menschen, die scheitern oder bei riskanten Einsätzen über sich hinauswachsen, aber auch solche, die angesichts der Bedrohung ihre dunkelste Seite entblößen. Es wird Siege und Niederlagen geben, persönliche Dramen und Momente der Hoffnung. Die Handlung findet ebenso an Straßenbarrikaden der Städte statt, wie in den Schaltzentralen der Macht und im Inneren außerirdischer Maschinen. In den Hauptstädten Europas genauso wie an den entlegensten Orten der Welt. Und nicht zuletzt gibt es auch noch einige interessante Neuigkeiten über den Mars und seine Bewohner.

Wilko, ich danke dir für dieses Gespräch!

TASCHENBUCH:
Das erste Taschenbuch aus der Reihe "Der zweite Krieg der Welten" ist bereits lieferbar:

1. Zone Eins
http://www.hjb-shop.de/krieg-der-welten

E-BOOKS:
Die ersten drei E-Books sind bereits im KINDLE- und im EPUB-Format lieferbar und auf den meisten Plattformen verfügbar:

1. Sie kommen!
2. Landezone
3. Götterdämmerung
   

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